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Königsdisziplin Neurologie

Schwerpunkt Schlaganfall: Es gibt Hoffnung!

Egal ob leicht oder schwer: Ein Schlaganfall ist für die Betroffenen und ihre Angehörigen immer ein Schock. Doch, keine Angst: Sie dürfen Hoffnung schöpfen!

Mit Hilfe der Physiotherapie erlangen Patienten wieder mehr Selbstständigkeit, in bestem Falle können sie sogar wieder Tennis spielen oder joggen. Um das zu erreichen, nutzen wir das Bobath-Konzept. Sie haben noch nie von Bobath gehört? Müssen Sie auch nicht. Wir erklären Ihnen das Wichtigste in Kürze:

Was Bobath ist:

  • Entwickelt haben das Konzept in den 50er Jahren die Physiotherapeutin Berta Bobath und der Neurologe Karel Bobath. Seitdem wird es immer wieder durch neue Erkenntnisse angereichert.
  • Es richtet sich vor allem an Patienten mit Schädigungen des Gehirns oder des Rückenmarks. Das Besondere daran: Es bezieht auch die Angehörigen mit ein.
  • Die Theorie: Bei Hirnschäden sind nur die Verbindungen und nicht die Kontrollzentren beschädigt. Gesunde Hirnareale können die Funktionen der geschädigten Bereiche übernehmen.
  • Wir trainieren mit Ihnen und Ihren betreuenden Angehörigen vor allem die Bewegungsabläufe in Alltagssituationen.

Was Bobath kann:

  • Sie gewinnen eine größere Kontrolle über Ihre Muskelspannung und –aktivität.
  • Sie können sich wieder besser bewegen, Abläufe wie das Aufstehen und Hinsetzen oder Drehen im Bett fallen Ihnen leichter.
  • Sie werden selbstständiger.
  • Bei einem leichten Schlaganfall haben Sie die Chance, wieder Ihren sportlichen Leidenschaften wie Joggen oder Schwimmen nachzugehen.

Was Sie beachten sollten:

  • Die Behandlung sollte so früh wie möglich beginnen, im besten Falle schon während des Krankenhausaufenthaltes. Ansonsten laufen Sie Gefahr, sich falsche Lernmuster einzuprägen.

Schwerpunkt Multiple Sklerose: Bleiben Sie unabhängig

Gerade für MS-Patienten ist der erste Weg zum Physiotherapeuten schwer. Vielleicht haben Sie Ihre Diagnose erst vor kurzem erhalten und die Folgen des letzten Schubes schon fast wieder vergessen. Aber genau jetzt sollten Sie uns aufsuchen. Durch unser Wissen und unsere Hände spüren und erkennen wir Veränderungen Ihres Körpers meist viel früher, als ein Arzt das tut. Ihr Vorteil: Sie können sofort handeln und sind deutlich besser gewappnet, falls es zu einem weiteren Schub kommen sollte. Je länger wir Sie und Ihre Bewegungsabläufe kennen, desto besser können wir Sie behandeln. Dabei achten wir darauf, dass Sie möglichst unabhängig von uns bleiben und so selten wie möglich zu uns in die Praxis müssen.

Unser Tipp: Lernen Sie uns kennen! Gerne informieren wir Sie unverbindlich über Ihre Möglichkeiten. Am besten, Sie vereinbaren gleich einen Termin mit uns.


Schwerpunkt Muskelerkrankungen

Unsere Praxis hat sich auf die Behandlung von Muskel- und Motoneuronerkrankungen, Myasthenien und Neuropathien spezialisiert.

Wir sind aktive Mitglieder im Muskelzentrum Hamburg, dieses gehört zur Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e.V.

Das von der DGM zertifizierte neuromuskuläre Zentrum Hamburg basiert auf einer bewährten Kooperation zwischen dem Universitätsklinikum Eppendorf, den Asklepios Kliniken St. Georg, Barmbek und Harburg, dem Altonaer Kinderkrankenhaus, dem Klinikum Eilbek, dem BG Unfallkrankenhaus Boberg und dem Krankenhaus Großhansdorf.

Was sind Muskelerkrankungen?

Es gibt etwa 800 neuromuskuläre Erkrankungen. Vielen ist die häufig genannte Erkrankung ALS ( Amyotrophe Lateralsklerose ) bekannt, mit der zum Beispiel Stephen Hawking seit 1963 lebt. Aber es gibt auch noch eine ganze Reihe anderer Muskelerkrankungen, die hier Erwähnung finden sollen.

Verminderung der Muskelkraft und -ausdauer sind die Hauptsymptome bei diesen sehr unterschiedlich verlaufenden Krankheiten. Die Erkrankungen unterscheiden sich unter anderem dadurch, dass bei einigen nur bestimmte Muskeln, bei anderen ganze Muskelgruppen oder aber die gesamte Muskulatur betroffen ist. Im Krankheitsverlauf wird die Mobilität und Bewegungsfähigkeit des Einzelnen in Beruf und Alltag zunehmend eingeschränkt. Hier kann ein Teufelskreis von weiteren Muskelatrophien und unökonomischen Bewegungsmustern beginnen. Dieser kann unter Umständen in Schmerzsyndromen enden.

Was machen wir?

Wichtig für Sie als Muskelerkrankte ist:
Wir kennen Ihre Erkrankung und wissen, was Ihre Bedürfnisse sind!
Zu Beginn unseres gemeinsamen Weges steht ein ausführliches Gespräch in dem mit Ihnen die Ziele und Bedürfnisse der nächsten Wochen besprochen werden. Dies ist Grundlage unseres Befundes. Unsere Behandlungsmassnahmen sind nicht nur abhängig von Ihrer grundsätzlichen Erkrankung, sondern viel mehr davon was Sie zusammen mit uns als realistisches Ziel besprochen haben. Sei es die Erhaltung des selbstständige Transfers oder die Möglichkeit im Büro auch die Ordner aus dem oberen Fach allein herunter zu bekommen. Diese Wünsche sind so unterschiedlich, dass wir sie im Vorfeld und im Verlauf immer wieder neu definieren werden. Eine alltagsferne Therapie würde für Sie nur halb so viel Sinn ergeben.

Ein wichtiges Thema bei Muskelerkrankungen ist die Atemtherapie. Diese wird vor allem bei rumpfnah betroffenen Patienten in jeder Einheit ein Teil sein, denn die Atmung ist von fundamentaler Bedeutung für das Gesamtbefinden!

Im Gegensatz zu anderen Erkrankungen liegt die Ursache der Muskelschwäche bei Muskelerkrankungen nicht im Bewegungsmangel, sondern kann im Gehirn (sog. erste motorisches Neuron), im Rückenmark (sog. zweites motorisches Neuron), in den versorgenden Nerven oder in der Muskulatur liegen. Aus diesem Grund stehen die Optimierung von Bewegungsabläufen oder das Erarbeiten von ökonomischen Kompensationsstrategien sowie eine Aktivierung von physiologischen Reserven im Blickpunkt unserer Therapie.


Therapeutisches Klettern

Eine Kletterwand in einer Praxis? Hat man so was schon mal gesehen?

Ehrlich gesagt, viel zu selten. Eine Kletterwand ist das ideale Instrument, um seine Muskulatur und sein Gleichgewicht zu stärken und ganz wichtig: wieder Vertrauen in sich und seinen Körper zu gewinnen. An unserer 6 Meter langen und 2,5 Meter hohen „Abenteuerwand“ üben wir mit Ihnen spielerisch und dennoch zielgerichtet wichtige Bewegungsabläufe.

Schwerpunkte der Behandlung:

  • Schlaganfall-, Parkinson- und MS-Patienten
  • Patienten mit Schmerzen an Knie, Schulter oder Wirbelsäule

Ziele können sein:

  • Verknüpfung beider Körper- und Gehirnhälften
  • Stabilisierung von Beinachsen und Schultergelenken
  • Kräftigung der Bauch- und Rückenmuskulatur

Probieren Sie es aus und Sie werden feststellen: Klettern macht Spaß! Dafür müssen Sie nicht mal Mitglied im Alpenverein sein.


Spezielle Sprechstunden (Privatleistungen)

  • Knie und Schulter-Sprechstunde
  • Analyse bei wiederkehrenden Überlastungs-Syndromen (zum Beispiel Achillessehnen-, Schienbeinkantenproblemen oder „Schwimmerschulter“)

Sie joggen leidenschaftlich gerne, müssen aber immer wieder pausieren, weil das Knie schmerzt? Sie haben schon länger nicht mehr zum Tennisschläger gegriffen, weil die Schulter zwickt? Vielleicht nagt an Ihnen nach mehreren Operationen sogar die Angst, bald nicht mehr Ihrem Hobby oder Beruf nachgehen zu können?

Kommen Sie schnell zu uns: Wir haben uns auf diese Probleme spezialisiert!

Anders als ein Orthopäde, gehen wir nicht nur auf Ihren Körper, sondern auch auf Ihre Wünsche und Ziele ein. Sprich: Wir nehmen uns Zeit für Sie und behandeln Sie ganzheitlich. Dabei ist es der Austausch mit Ihren behandelnden Ärzten wichtig. Damit Sie die bestmögliche Behandlung erhalten.

Das bieten wir Ihnen:

  • Wir analysieren Ihre Bewegungsabläufe.
  • Wir führen mit Ihnen ein Gespräch über Ihre Vorgeschichte, Wünsche und Ziele.
  • Wir stellen gemeinsam mit Ihnen Kriterien auf, anhand derer wir die Erfolge unserer Behandlung messen.
  • Wir schreiben einen „Befund“, den wir Ihrem behandelndem Arzt zukommen lassen und pflegen einen regelmäßigen Austausch mit ihm.

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